Donsenhard
Das Gewerbegebiet Donsenhard
Die Gewerbesteuereinnahmen sind glücklicherweise in der Regierungszeit der „Allianz für Mühlheim“ gestiegen. Trotzdem gehören wir nach wie vor zu den Schlusslichtern, nicht nur in Hessen, sondern in ganz Deutschland.
Es ist eine einfache Rechnung: Wenn wir es nicht schaffen, unseren ansässigen Betrieben mehr Raum zur Verfügung zu stellen und wenn wir es nicht schaffen, neue Firmen in Mühlheim anzusiedeln, dann steigt zwangsläufig die Grundsteuer, das heißt die Steuer, die jede und jeden betrifft.
Die Erschließung des Donsenhard als letztes Areal, welches als Gewerbegebiet dienen kann, ist daher alternativlos. Im Jahr 2027 jährt sich der Beschluss zum Bebauungsplan 63 zum dreißigsten Mal und wir denken, dass das jetzt lang genug ist.
Fast ein Drittel aller deutschen Rechenzentren sind im Großraum Frankfurt konzentriert und schaffen Arbeitsplätze und eine solide Einkommensbasis für die Kommunen. In Summe hängen in unserer Region etwa 4000 Arbeitsplätze an dieser Branche. Jeder erwirtschaftete Euro stößt laut Studie zur regionalökonomischen Bedeutung der Rechenzentrumsbranche weitere 51 Cent an wirtschaftlicher Leistung an – davon 24 Cent direkt in der Region. Bis 2030 soll die Zahl der Standorte um 47% von 76 auf 112 steigen – und das besonders in den Landkreisen Offenbach, Main-Taunus, Groß-Gerau und Main-Kinzig. Das heißt gute Arbeitsplätze, vom Reinigungspersonal bis zum Informatiker, das heißt höhere Gewerbesteuer, das heißt aber auch Aufträge für die heimischen Wirtschaft. Wir können natürlich zuschauen, wie andere Kommunen uns zuvor kommen, oder wir können aktiv die wenigen zur Verfügung stehenden Flächen vermarkten.